Pack den SACK! So leistest du Erste Hilfe..


Bergretter und Bergretterin sein…
Jeder sollte einmal bedenken, was er in seinen Rucksack packt!!
Schuhe, Kleidung, Rucksack- alles vom Feinsten!
Jedoch sollte die Gewissensfrage lauten; Bist du für den Notfall gerüstet?

Jeder braucht ihn, ob Outdoor beim Bergsteigen, im Fitnessstudio oder sonst Irgendwo!!!…. Seine(n) innere(n) Helden(in)!
Höchste Zeit, um seinen Wissensstand aufzufrischen.

Am Beispiel, einer der schlimmsten Situationen die dir begegnen können, will ich dir bewusst machen, dass du jederzeit in der Lage sein solltest, einen Menschen der deine Hilfe benötigt zu helfen.

Unabhängig von der jeweils notwendigen Versorgung der verschiedensten Verletzungsarten sollte es immer dein vorrangiges Ziel sein, den Betroffenen bis zum Eintreffen professioneller Helfer beizustehen, dass sie diese Extremsituation bestmöglich durchstehen.

  1. BEQUEM LAGERN! Lege Verletzte immer so, dass sie möglichst wenig Schmerzen haben. Bei Kopf- und Brustverletzungen, Atemnot, Herzbeschwerden werden Kopf und Oberkörper erhöht gelagert; bei Kreislaufproblemen liegen Kopf und Oberkörper am Boden, Beine erhöht. Bei Bewusstseinsstörung oder gar Bewusstlosigkeit werden Verletzte seitlich gelagert.
  2. PSYCHISCH BETREUEN! Lass Verletzte nicht allein, sprich beruhigend mit ihnen und verhindere durch ruhiges Auftreten, dass Panik aufkommt. Hör zu und frag Betroffene, wie es ihnen geht und was sie brauchen.
  3. ATMUNG ERLEICHTERN! Sorge zum Beispiel durch Lockern der Kleidung dafür, dass Verletzte leichter atmen können.
  4. WARM HALTEN! Decke Verletzte, die am Boden liegen, möglichst rasch zu und sorge so dafür, dass sie nicht auskühlen. Zu diesem Zweck sollte auch immer eine Decke aus Alufolie in deinen Notfallgepäck sein.

DER NOTFALL!!!
SO LEISTEST DU ERSTE HILFE… BEI EINEM ATEM- KREISLAUF- STILLSTAND

1.Lege eine Hand mit dem Handballen auf die Mitte des Brustkorbes des Betroffenen.

2.Lege die zweite Hand darüber und strecke beide Arme durch. Dann drückst du kräftig mit beiden Händen auf den Brustkorb. Wichtig: Drücke schnell, kräftig und immer wieder auf die Mitte des Brustkorbes. Keine Angst, du kannst nichts falsch machen- außer nicht zu drücken.

3.DIE BEATMUNG

Hast du in einem Erste-Hilfe-Kurs gelernt, wie man bei einem Menschen, der nicht mehr atmet, eine Beatmung duchführt? Dann kannst du zusätzlich zur Herzdruckmassage auch diese Maßnahme einsetzen. Zur Erinnerung wie das Beatmen gemacht wird: Du kniest dich hin, legst eine Hand auf die Stirn des Betroffenen und ziehst mit der anderen Hand sein Kinn hoch. Dann hältst du mit zwei Fingern die Nasenlöcher zu und bläst deine Atemluft in den Mund des Betroffenen.

Der richtige Rhythmus zwischen Herzdruckmassage und Beatmung lautet 30:2.
Du drückst, wie unter Punkt 1 und 2 beschrieben, 30 Mal auf den Brustkorb und führst dann 2 Mal eine Beatmung durch.
Dann drückst du wieder 30 Mal und beatmest danach wieder 2 Mal.

Entscheidend ist, dass du diesen Rhythmus so lange beibehältst, bis der Betroffene wieder normal atmet- oder bis professionelle Hilfe eingetroffen ist.

Ich bitte Euch!
Nehmt Euch das zu Herzen, ein Menschenleben zu retten ist das größte Geschenk was man machen kann.

„Ein leichter Schuh ist auch nur so schnell wie sein Läufer“

bleibt Vital.. habt Spaß dabei, ZU trainieren… ZU lernen… und ZU wachsen…

Sportschwalbe

Richie Pju

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